Kamikaze Tour auf den Rigi

Posted by darkthrone on 18 November, 2007 18:11

Heute Sonntag hatte ich und Two Wheels vor bis zuoberst die Rigi zu rocken. Da es letzte Woche sehr, sehr viel Schnee (70cm auf dem Rigi laut Internet) gab verdrängten wir den Gedanken, dass es ev. zuviel Schnee hat und verabredete uns für heute (Sonntag) Morgen.

 

Mein Wecker piepte um 06:30. Ein Blick auf das Aussentermometer verriet mir, dass es -6.3 Grad kalt war. Mir kam nur das Wort „Crazy“ in den Sinn. Nach dem Morgenessen packte ich mich warm ein und der Rest der warmen Sachen fand ihren Platz im Rucksack.

 

Ich fuhr mit dem Auto nach Emmen wo ich um 08:30 auf Two Wheels traf. Weiter ging’s per Bike nach Luzern zum Bahnhof von wo wir den Zug nach Arth Goldau nahmen.

 

In Arth Goldau angekommen sattelten wir auf und fuhren in Richtung Rigi hoch.

Das Thermometer auf meinem Bikecomputer zeigte mittlerweile -7 Grad an. Dank dem Uphill empfand man die Temperatur nicht als störend.

 

Zuerst war die Strasse noch schneefrei, danach wurde es eisig und etwas später schneeig. Für die Nobbys kein Problem trotz 12 Prozent Steigung immer genügend Grip. Nach erreichen des letzten Bauernhofes (ca. 950 MüM) auf der Auffahrt war’s dann leider auch fertig mit dem biken, da die Strasse nun ab hier nicht mehr gepflügt worden war und vor uns eine kniehohe Schneewand stand. Auf einer Skitourenspur schoben wir ab nun unser Bike zu Fuss weiter hinauf bei mittlerweile –8 Grad Celsius. Der Aufstieg wurde nun trotz den Spuren  diversen Tourengänger sehr mühsam. Immer wieder sank man tief in den Schnee ein. Als wir bei einer Alphütte (ca. 1300 MüM) vorbei kamen machten wir eine Pause, unsere Stimmung hatte sich den Temperaturen angepasst. Wir entschlossen einstimmig umzukehren, da der Weg bis auf die Rigi noch weit war und nur noch schlimmer werden konnte. Hier war der Schnee schon um die 70cm tief und nicht wie das die Rigibahn gemeldet hatte auf dem Rigi.

 

Also ging es nun wieder zu Fuss retour, da das Gefälle zu flach war um hinunterfahren zu können im weichen und tiefen Schnee. Ab dem Bauernhof konnten wir dann endlich wieder fahren. Wir fuhren jedoch nicht die „normale“ Strasse zurück sonder nahmen immer wieder Abkürzungen über tief verschneite Weideflächen. Das war einen heiden Spass und entschädigte uns für die Strapazen welche wir auf uns nahmen. Zurück ging es von Arth Goldau nach Luzern und per Bike nach Emmen.

 

Fazit: War trotz aller mühsamen Strapazen eine kamikazemässige, eiskalte Tour mit tollem Snowdownhill.   

Hier noch ein paar Fotos und ein paar Videos des Snowdownhills:

Videos:

www.liecht-vom-lerch.ch/SNV30027.AVI

www.liecht-vom-lerch.ch/SNV30029.AVI

www.liecht-vom-lerch.ch/SNV30030.AVI

 

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Kommentare

Ihr seid verrückt!

Spoony | 18/11/2007, 21:32

...aber trotzdem cool in jeder Beziehung. Gibt es eigentlich im Winterpokal für Bikeimschneestossen auch Punke? Wenn ich 20 Jahre jünger wäre, würde ich solche Dinge auch machen...

Re: Kamikaze Tour auf den Rigi

vazifar | 18/11/2007, 20:41

hey - so geil !
coole sache, vorallem das mit den videos :)

Re: Kamikaze Tour auf den Rigi

Kerberos | 18/11/2007, 19:42

Gut, dann warte ich wieder ein paar Monate...
:-)