Biketour auf die Dundelegg

Posted by darkthrone on 16 September, 2007 09:02

Die Tour startet beim Bahnhofparkplatz in Giswil. Nach 100 Meter zweigt man von der Hauptstrasse nach links ab auf den Wanderweg und fährt nun auf einem netten Schotterweg  entlang des Flusses „Laui“ bis zur alten Holzbrücke.

 

Bei der Holzbrücke fährt man wieder für ein kurzes Stück auf der grossen Hauptstrasse welche in Richtung Mörlialp führt. Nun biegt man links auf den seit diesem Frühjahr neu gebauten Veloweg ein, welcher zum Fuss des Lungernsee bei Kaiserstuhl führt. Nun fährt man alles am linken Seeufer auf dem offiziellen Velo-/Wanderweg entlang und kann immer wieder die schöne Sicht auf den See geniessen.

   

 

Jetzt erreicht man den Ortsteil „Obsee“ von Lungern.

 

 Nun beginnt der harte und anstrengende Aufstieg zur Alp Dundel, welcher man jedoch auf einer durchgehend betonierten Alpstrasse in Angriff nehmen darf. Ab hier beträgt die Steigung der Strasse meisten zwischen 14%-19%. Entschädigt wird man aber immer wieder mit schönen Panoramen auf Lungern, Kaiserstuhl, Brünig und den See.

 

Nun erreicht man die Alp Dundel welche sich auf 1455 MüM befindet und zu einer kleinen Rast einlädt. Es gibt zwar kein Restaurant aber Käsekauf ist auf der Alp möglich.

 

Jetzt sind es noch knapp 280 Höhenmeter bis man den höchsten Punk der Tour die Dundelegg erreicht. Auf einer Alpstrasse wird der grösste Teil der letzten Höhenmeter in Angriff genommen bis zur Alp Dundelegg. Ab Alp Dundelegg folgt der Bergweg gerade hoch über eine Kuhweide bis auf die Grete der Dundelegg. Fahren ist ab der Alp leider nicht mehr möglich und daher muss das Bike für die letzten 50 Höhenmeter geschultert/gestossen werden

 

 

Auf der Grete angekommen ist nochmals die ideale Gelegenheit für eine kleine Pause. Das Panorama ist genial, Man sieht ins Sarnertal, Lungerntal, Berner Oberland, und kann das Felsmassiv der Rossflue, Schafnase und Giswilerstock  von nahem bewundern, sofern es kein Nebel hat.

 

Der Bergweg führt nun auf dem breiten Grat entlang über das Gras der Alpwiesen bis zum „Sädel“  Beim Sädel hat es ein grosses weisses Kreuz bei welchem man nochmals das schöne Bergpanorama geniessen kann.

     

 

Weiter geht’s nun immer der Grete entlang. Der Singletrail wird nun für ein kurzes Stück technisch anspruchsvoller und steiler bis dieser in eine Schotterstrasse übergeht.

 

   

  

Der Schotterstrasse folgt man nun abwärts bis zum Wegpunkt „034 links“ (Wanderwegschild ->Kaiserstuhl). Der kommende Bergweg hat es nun in sich. Auf einem sehr schmalen Singletrail welcher immer wieder gespickt mit netten Wurzeln ist travesiert man nun einen Steilhang. Hier ist Vorsicht geboten, denn ein Sturz auf die falsche Seite würde einem hier die Natur nicht verzeihen. Der Hang fällt wirklich sehr steil ab (Auf den Fotos ist die Steilheit leider nicht getreu wiedergegeben). Ab und zu hat es auf der Abhangseite einen notdürftigen Stacheldrahtzaun welcher jedoch auch nur ein Alibidasein fristet.

   

 

Nach der Hangtraverse erreicht man eine weitere Alp bei der man nun wieder auf einen Schotterweg einbiegt. Diesem Schotterweg folgt man nun weiter in Richtung Giswil.

 

Beim Wegpunkt 038 hat man nun zwei Optionen. Bei der ersten (A) fährt man den Forstweg weiter bis ins Tal und man biegt dann bei Wegpunkt 040A rechts in die Hauptstrasse ein welcher einem wieder zurück auf den Anfangsteil zum Bahnhof führt.

 

Variante 2 ist nur für technische gute Fahrer zu empfehlen, welche steile Waldabfahrten auf engen Trail mögen und auch nicht abgetan sind das letzte Stück sein Bike nach unten zu schieben. Beim letzten nicht so langen Teil ist nur sehr wenig fahrbar. Erschwert wird der Abstieg zurzeit noch durch zahlreiche entwurzelte Riesenbäume welcher sich quer über den Bergweg gelegt haben. Dieser Weg ist auch nur bei Trockenheit zu empfehlen, da sehr Abschüssiges Gelände und mit den Bikeschuhen schon bei Trockenheit nicht übermässig Grip. Die ersten zwei drittel dieses Bergwegs entschädigen einem für das letzte etwas mühsame Wegstück. Beim Wegpunkt 041 sucht man sich am besten selbst den besten Weg über die Wiese hinunter zur Strasse. Die ganze Wiese ist eingezäunt.

 

 

Die kommende Strasse mündet nun wieder in den neuen Veloweg (Giswil-Lungern) ein auf welchem man schon beim Anfang der Tour gefahren ist. Nun fährt man das letzte Stück denselben Weg zurück bis zum Bahnhofsparkplatz in Giswil, wo die wunderschöne Tour ihr Ende hat.

 

 

Anforderung:

Technik:                    Anspruchsvoll
Ausdauer:                 Anspruchsvoll mit steilen Aufstiegen
Länge:                       ca. 30km
Höhenmeter:             ca. 1470
Besonderes:             Schlussvariante A sollte nur bei trockenen Verhältnissen
                                  gefahren
werden.

HIER FINDET IHR DAS GPS-FILE ZUM NACHFAHREN: Dundelegg-File.gpx

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Kommentare

Re: Biketour auf die Dundelegg

Schüttguttechnik | 18/02/2010, 11:36

Da muss man auch schon ein wenig trainiert sein, wenn es auch viel bergauf geht...ich könnte glaub ich am nächsten Tag nicht mehr laufen :-)

Re: Biketour auf die Dundelegg

Flüge | 18/02/2010, 11:34

Man denkt fast, dass man selber mitgefahren ist...so schön ist das mit den Bildern geworden :-)

Re: Biketour auf die Dundelegg

Velox | 21/09/2007, 12:21

Hallo darkthrone
Super Beschreibung. Scheint eine abenteuerliche Tour zu sein die Lust auf mehr macht ;-).

Gruess elox