Es wird fusioniert im neuen Jahr!

Posted by darkthrone on 30 Dezember, 2007 13:58

Liebe Leser meines Bikeblog, liebe Bikeblogger

 

Das alte Jahr neigt sich dem Ende zu wie auch mein Blog sich dem Ende zu neigt.

 

Keine Angst! Ich trete nicht in Bloggerruhestand, sonder ich fusioniere mit Two Wheels und wir eröffnen ab dem Jahr 2008 einen gemeinsamen Bikeblog. Dieser wird dann unter der Adresse http://kamikaze.bikeblog.ch erreichbar sein.

 

Warum das ganze werdet ihr euch jetzt vielleicht fragen.

Da ich und Two Wheels im Jahr 2007 fast alle Touren gemeinsam bestritten haben und sich dies im neuen Jahr nicht ändern wird, haben wir uns entschlossen gemeinsam unsere Trailerlebnisse und Tourenbeschriebe niederzuschreiben.

 

Wir werden auch im neuen Blog versuchen interessante Berichte zu verfassen und diese vermehrt noch mit Bildern, ev. Helmcam Videos und des jeweiligen Touren GPS-Files auszuschmücken.

 

Auch werdet ihr natürlich über unser grosses Ziel, dem Alpencross 2008, weiter auf dem laufenden gehalten. Zusätzlich gibt es dann nach dem Abschluss des Alpencrosses einen ausführlichen Tourenbericht.

 

Ich würde mich freuen euch auch im neuen Bikeblog begrüssen zu dürfen.

 

Alpencross 2008, unsere Route ist bestimmt!

Posted by darkthrone on 02 Dezember, 2007 13:56

Am letzten regnerischen Sonntag,  sass ich und Two Wheels zusammen um die Planung unserer Alpencrossroute voranzutreiben.

 

Nach einem ganzen Nachmittag Kartenstudium-/ Internetrecherchen stand dann endlich unsere Route fest, welche uns von der Zentralschweiz durchs Glanerland nach Graubünden führen wird.

 

Unsere geplante Route sieht wie folgt aus:

 

1. Etappe: Schwyz-Passstrasse in Richtung Pragelpass, welche wir jedoch bei
    Stalden verlassen und den Weg zum Glattalpsee und den Übergang Furggen

    (2400MüM) nach Braunwald nehmen.

 

2. Etappe: Braunwald-Linthal-Richetlipass (2261 MüM)-Elm

 

3. Etappe: Elm-Passo del Segnas (2627 MüM)-Flims

 

4. Etappe: Flims-Chur-Zug retour nach Luzern

  

Die Königsetappe wird wohl die Tour über den Passo del Segnas auf 2627 MüM welche zwar Kilometermässig nur 18,5 Kilometer beträgt, jedoch zwischen 1800-2000 Hm überwunden werden müssen. (Abklärungen über Wegbeschaffenheit etc. sind noch in Gange). Wahrscheinlich wird einiges an Schiebeanteil im Aufstieg enthalten sein. Die Abfahrt wird technisch schwer aber für uns fahrbar sein. Die Schlüsselstelle wird wohl der Abstieg nach dem Pass zum Schneefeld werden. Auf einer Wegstrecke von ca. 200 Meter werden 100Hm bergab überwunden, dies macht mir noch etwas sorgen. Danach geht’s wieder mässiger bergab.

 

Als nächsten Schritt werden wir nun schauen wo Übernachtungsmöglichkeiten (Jugendherbergen, etc) bestehen.

 

Sobald die Planung in die nächste Phase geht, werde ich es hier wieder publizieren.

 

Hier noch die Tour in der Google Earth Ansicht:

 

 

 

 

 

Kamikaze Tour auf den Rigi

Posted by darkthrone on 18 November, 2007 18:11

Heute Sonntag hatte ich und Two Wheels vor bis zuoberst die Rigi zu rocken. Da es letzte Woche sehr, sehr viel Schnee (70cm auf dem Rigi laut Internet) gab verdrängten wir den Gedanken, dass es ev. zuviel Schnee hat und verabredete uns für heute (Sonntag) Morgen.

 

Mein Wecker piepte um 06:30. Ein Blick auf das Aussentermometer verriet mir, dass es -6.3 Grad kalt war. Mir kam nur das Wort „Crazy“ in den Sinn. Nach dem Morgenessen packte ich mich warm ein und der Rest der warmen Sachen fand ihren Platz im Rucksack.

 

Ich fuhr mit dem Auto nach Emmen wo ich um 08:30 auf Two Wheels traf. Weiter ging’s per Bike nach Luzern zum Bahnhof von wo wir den Zug nach Arth Goldau nahmen.

 

In Arth Goldau angekommen sattelten wir auf und fuhren in Richtung Rigi hoch.

Das Thermometer auf meinem Bikecomputer zeigte mittlerweile -7 Grad an. Dank dem Uphill empfand man die Temperatur nicht als störend.

 

Zuerst war die Strasse noch schneefrei, danach wurde es eisig und etwas später schneeig. Für die Nobbys kein Problem trotz 12 Prozent Steigung immer genügend Grip. Nach erreichen des letzten Bauernhofes (ca. 950 MüM) auf der Auffahrt war’s dann leider auch fertig mit dem biken, da die Strasse nun ab hier nicht mehr gepflügt worden war und vor uns eine kniehohe Schneewand stand. Auf einer Skitourenspur schoben wir ab nun unser Bike zu Fuss weiter hinauf bei mittlerweile –8 Grad Celsius. Der Aufstieg wurde nun trotz den Spuren  diversen Tourengänger sehr mühsam. Immer wieder sank man tief in den Schnee ein. Als wir bei einer Alphütte (ca. 1300 MüM) vorbei kamen machten wir eine Pause, unsere Stimmung hatte sich den Temperaturen angepasst. Wir entschlossen einstimmig umzukehren, da der Weg bis auf die Rigi noch weit war und nur noch schlimmer werden konnte. Hier war der Schnee schon um die 70cm tief und nicht wie das die Rigibahn gemeldet hatte auf dem Rigi.

 

Also ging es nun wieder zu Fuss retour, da das Gefälle zu flach war um hinunterfahren zu können im weichen und tiefen Schnee. Ab dem Bauernhof konnten wir dann endlich wieder fahren. Wir fuhren jedoch nicht die „normale“ Strasse zurück sonder nahmen immer wieder Abkürzungen über tief verschneite Weideflächen. Das war einen heiden Spass und entschädigte uns für die Strapazen welche wir auf uns nahmen. Zurück ging es von Arth Goldau nach Luzern und per Bike nach Emmen.

 

Fazit: War trotz aller mühsamen Strapazen eine kamikazemässige, eiskalte Tour mit tollem Snowdownhill.   

Hier noch ein paar Fotos und ein paar Videos des Snowdownhills:

Videos:

www.liecht-vom-lerch.ch/SNV30027.AVI

www.liecht-vom-lerch.ch/SNV30029.AVI

www.liecht-vom-lerch.ch/SNV30030.AVI

 

Anfangsplanung des Alpencross Sommer 2008

Posted by darkthrone on 13 November, 2007 10:15

Im Sommer 2008 haben ich und Two Wheels (http://two-wheels.bikeblog.ch/) vor einen selbst geplanten Alpencross zu fahren.

 

Die Tour sollte zwischen 4-5 Tagen dauern und anspruchsvolle Downhills beinhalten, daher wollen wir auch keine schon „fertige“ Tour abfahren, sondern unsere eigene planen. Trage-/Schiebepassagen werden daher in Kauf genommen.

 

Nun sind wir also im Anfangsstadium bei dem wir uns mal im Groben festlegen müssen ob wir eher vom Startpunkt Luzern in Richtung Wallis oder Bünderland/Tessin fahren wollen. Wenn wir Richtung Wallis fahren, geht’s wohl übers Berner Oberland z.B. über den Lötschepass (Aufstieg nur schiebend/tragend) und Querung über einer Gletscherzunge oder über den Gemmipass mit interessanter und ausgesetzter Abfahrt nach Leuckerbad und weiter. Für eine Variante nach Graubünden habe ich bis jetzt noch keinen machbaren Übergang von den Glaner Alpen nach Graubünden gefunden. Die Glaner Alpen sind scheinbar sehr anspruchsvoll und schon zu Fuss eine grosse Herausforderung. Naja muss mich halt nochmals intensiv mit den Karten dieser Gegend auseinander setzen und etwas googeln.

 

Als Übernachtungsmöglichkeiten möchten wir gerne die SAC und andere Berghütten benützen, damit das Abenteuerfeeling noch intensiver wird und die wunderschöne Bergwelt bei untergehender Sonne genossen werden kann.

 

Zusätzlich habe ich noch vor mich etwas mit dem Wetter im Hochgebirge zu befassen. Ev. einen Kurs zu besuchen oder gute Literatur zu diesem Thema zu lesen. Ich denke mal die Wetterlagebeurteilung kann lebensrettend sein, vor allem wenn plötzliche Gewitter in Anzug sind und wir diese frühzeitig erkennen können. Des weitern sollte man sich wohl nochmals etwas mit der 1sten Hilfe befassen, kann ja viel passieren, was wir natürlich nicht hoffen.

 

Im Frühling fängt bei wohl das etwas intensiver Training für diese Tour an damit ich fit bin und den Bergen meine Zähne zeigen kann.

 

Jedenfalls haben wir bis zum Starttermin noch alle Hände voll zu tun um eine perfekte Tourenplanung bis dahin in den Händen zu halten und an alle Eventualitäten gedacht zu haben. Die Planung scheint zeitraubender zu werden als ich mir das vorgestellt habe. Naja jetzt kommen ja die langen Wintertage!

 

Ich werde euch in meinem Blog auf dem laufenden halten wie es mit der Planung vorangeht.

Ällgistrasse Loop bei Schneetreiben und alles für das Team Kamikaze!

Posted by darkthrone on 10 November, 2007 16:20

Dieses Jahr nehme ich ja im Forum www.mtb-news.de am Winterpokal teil und zwar im Team Kamikaze. Das Ziel des Winterpokal ist es, mit Gruppenmotivation sich auch sportlich in der kalten, nassen Jahreszeit zu betätigen, indem man für sportliches Treiben Punkte erhält.

Heute Samstag war es richtig Winterlich bei uns, oben Schnee unten Regenschnee. Dank der Motivation durch den Winterpokal überwand ich meinen inneren Schweinehund bestieg mein Geistlein und macht mich auf eine kleine Tour im grössten Schneegestöber (z.T. Schneesturm)  und hab mal 9 Punkte für unser Team eingefahren. Am Anfang der Tour gab’s noch keinen Regen, keinen Schnee, ab ca. 1000Müm war dann die Strasse schneebedeckt und es fing auch an zu schneien und Stürmen!  Bin dann immer weiter den Berg rauf, bei eisigen Schneesturmtemperaturen und gepixt im Gesicht wie mit Nägeln von den vielen kleinen Schneeflocken.

Ich dachte zuerst, ich könne die Tour wegen des vielen Schnees auf der Strasse und der doch immer im Bereich von 10-16% Steigung liegende Aufstieg nicht zu Ende fahren da ich irgendwann keinen Grip mehr habe.

Denkste, die Nobby Nic's sind einfach Hammer!!!!! Kein durchdrehen der Räder, nicht mal mit eisigem Untergrund! Mit meinen Fat Albert welche ich am letzten Bike hatte, hätte ich schonlange aufgeben müssen.

Bin dann dank den Nobbys bis zum höchsten Punkt 1315 Müm gefahren, machte eine kleine Pause und danach gab’s denn geilen Downhill auf der total verschneiten Strasse. Die letzten 20 Minuten musste ich dann im starken Regen bis nach Hause fahren und kam verfroren und Nass aber glücklich Zuhause an.

Was nimmt man nicht alles auf sich für sein Team Cool


Hier noch ein paar Bilder dazu:

 

 

 

 

 

 

 

Tour auf den Surenenpass

Posted by darkthrone on 08 Oktober, 2007 11:01

Gestern nutzte ich und Two Wheels nochmals die Gelegenheit, beim schönsten goldenen Herbstwetter, eine Tour auf 2291 MüM zu unternehmen, bevor sich der erste Schnee definitiv auf dieser Höhe niederlässt.

Wir nahmen ab Bahnhof Luzern den Zug und fuhren direkt nach Engelberg. In Engelberg angekommen spürten wir den Gruss des Herbstes. Die Temperatur betrug nur noch 3 Grad Celsius. Zum Glück hatten wir unsere Beinlinge und die langen Handschuhe dabei, denn ohne diese wäre es während der Fahrt brutal kalt geworden.

Nach dem Anpassen der Kleidung an die örtlichen Temperaturen, fuhren wir also in Richtung Fürenalp-Surenenpass immer weiter hinein in das wunderschöne, urchig raue Tal welches einen hochalpinen Eindruck vermittelte. Im Rücken immer die eindrucksvolle Ostwand des Titlis.

Kurz vor der Alp „Stäfeli“ gäbe es die Möglichkeit mit einer kleinen Gondelbahn den Aufstieg zum Pass um fast 400 Höhenmeter und eine Schiebe-/Tragestrecke von ca. 30-40 min zu umgehen. Da wir jedoch keine „Warmdüscheler“ sind, liessen wir natürlich die Bahn links liegen und fuhren weiter bis zur Alp „Stäfeli“. Dort legten wir eine kurze Rast ein und nahmen die Gelegenheit war um ein Stück des sehr feinen Stäfeli Berkäses für das Mittagessen zu kaufen. 

Ab Alp „Stäfeli“ ist noch ein kurzes Stück fahrbar, bis der Alpweg in einen Bergweg mündet und dieser Steil den Hang hinauf folgt. Nun hiess es Schieben und Tragen. Die schöne Natur entschädigte uns jedoch für diese etwas unangenehme Passage.  

Nun ging es auf einem Hochplateau und einer angenehmen Schotterstrasse weiter bis „Blacken“, ein Ort mit einer Alp und einer kleinen Kapelle inmitten einer rauen und einsamen Bergwelt. Nun endlich schickte die Sonne ihre schon sehnlichst erwarteten wärmenden Strahlen zu uns ins Tal hinab. Die Sonne tauchte die Landschaft in einen wundervollen goldigen Schein, welcher die hochalpine Kulisse gleich noch imposanter darstellen lies. Schlagartig stiegen die Temperaturen von 3 Grad auf 20 Grad an. Nun konnten wir unsere warmen Klamotten ausziehen.

  

  

  

 

 Ab „Blacken“ führte uns nun der Weg steile 500 Höhemeter hinauf zum Surenenpass und forderte unsere volle Kondition. Das Anfansstück war noch fahrbar jedoch wurde der Weg immer steilen und somit schoben wir unsere Bikes die letzten 400 Höhenmeter bis zum Pass zu Fuss. Zwischendurch wären zwar einige kurze Stellen wieder fahrbar gewesen, jedoch ist der Weg dort so steil, dass es zu Fuss kräfteschonender und gleich schnell ging wie auf dem Bike.

  

  

   

Als wir um 12.20 Uhr halb verhungert den Surenenpass auf 2291 MüM erreichten gab es endlich was zu Futtern. Wir genossen das wunderbare Bergpanorama und den feinen Stäfelikäse und erholten uns von den Aufstiegsstrapazen.

  

Frisch gestärkt und erholt lagen nun knapp 1900 Höhenmeter sehr technischer und anspruchsvoller Downhill vor uns. Der erste Teil des schwarzen Trails führte uns über Geröllfelder über unzählige enge Serpentinen, knifflige Absätze, loses Gestein und diversen anderen spassigen Hindernisse steil hinunter ins Tal „Waldnacht“. Volle Konzentration war immer gefordert. Unendlich lang kam uns diese Stück vor, ein Traum für jedes Bikerherz.

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Auf diesem ersten Abschnitt machte auch Two Wheels grosses Kettenblatt Bekanntschaft mit einem sehr hohen Absatz welcher ihm gleich mal zwei Zacken aus dem Blatt schlug L.

 

 

Im „Waldnacht“ Tal angekommen ging es nun auf einem kurzen geraden Stück weiter zum „Brüsti“. Hier konnten sich unsere angespannten Beine wieder etwas vom harten aber hammermässigen Downhill erholen. 

Ab Brüsti nahmen wir einen weiteren schwarzen Singletrail welcher fast gerade wiederum mit vielen Serpentinenkurven hinunter ins Tal nach Attinghausen führte. Bei diesem kam jedoch nicht ganz soviel Fahrspass auf, da der Boden sehr matschig nass, gespickt mit vielen rutschigen Steinen und nervenden Holzbalken war. Die hohen Holzbalken konnte man nicht überfahren, da diese schräg zum Trail verliefen und rutschig wie Glatteis waren. Die andauernde Steilheit des Trails war eindrücklich. 

Erschöpft und glücklich von den vielen schönen Eindrücke und spassigen Trails angekommen in Attinghausen fuhren wird das letzte Stück nach Altdorf wo wir dann den Zug über Art Goldau zurück nach Luzern nahmen. 

Fazit: Die genialste Tour die mir bis jetzt unter die Räder gekommen ist. Panorama TOP! Trails einzigartig genial und sehr anspruchsvoll, genau nach meinem Gusto!Surenenpass, I will come back next Year! 

 

Streckendaten: 

Länge. 42km
Höhenmeter: 1440
Kondition: Anspruchsvoll
Technik: sehr Anspruchsvoll (alle schwarzen Trail zu 100% fahrbar mit guter Technik und Bikebeherschung)  

Download GPS File der Tour: surenenpass.gpx 

(Trail von Brüsti nach Attinghausen ist nur bei absolut trockenen Wetter zu empfehlen, da extrem steil und technisch!)

Biketour auf die Dundelegg

Posted by darkthrone on 16 September, 2007 09:02

Die Tour startet beim Bahnhofparkplatz in Giswil. Nach 100 Meter zweigt man von der Hauptstrasse nach links ab auf den Wanderweg und fährt nun auf einem netten Schotterweg  entlang des Flusses „Laui“ bis zur alten Holzbrücke.

 

Bei der Holzbrücke fährt man wieder für ein kurzes Stück auf der grossen Hauptstrasse welche in Richtung Mörlialp führt. Nun biegt man links auf den seit diesem Frühjahr neu gebauten Veloweg ein, welcher zum Fuss des Lungernsee bei Kaiserstuhl führt. Nun fährt man alles am linken Seeufer auf dem offiziellen Velo-/Wanderweg entlang und kann immer wieder die schöne Sicht auf den See geniessen.

   

 

Jetzt erreicht man den Ortsteil „Obsee“ von Lungern.

 

 Nun beginnt der harte und anstrengende Aufstieg zur Alp Dundel, welcher man jedoch auf einer durchgehend betonierten Alpstrasse in Angriff nehmen darf. Ab hier beträgt die Steigung der Strasse meisten zwischen 14%-19%. Entschädigt wird man aber immer wieder mit schönen Panoramen auf Lungern, Kaiserstuhl, Brünig und den See.

 

Nun erreicht man die Alp Dundel welche sich auf 1455 MüM befindet und zu einer kleinen Rast einlädt. Es gibt zwar kein Restaurant aber Käsekauf ist auf der Alp möglich.

 

Jetzt sind es noch knapp 280 Höhenmeter bis man den höchsten Punk der Tour die Dundelegg erreicht. Auf einer Alpstrasse wird der grösste Teil der letzten Höhenmeter in Angriff genommen bis zur Alp Dundelegg. Ab Alp Dundelegg folgt der Bergweg gerade hoch über eine Kuhweide bis auf die Grete der Dundelegg. Fahren ist ab der Alp leider nicht mehr möglich und daher muss das Bike für die letzten 50 Höhenmeter geschultert/gestossen werden

 

 

Auf der Grete angekommen ist nochmals die ideale Gelegenheit für eine kleine Pause. Das Panorama ist genial, Man sieht ins Sarnertal, Lungerntal, Berner Oberland, und kann das Felsmassiv der Rossflue, Schafnase und Giswilerstock  von nahem bewundern, sofern es kein Nebel hat.

 

Der Bergweg führt nun auf dem breiten Grat entlang über das Gras der Alpwiesen bis zum „Sädel“  Beim Sädel hat es ein grosses weisses Kreuz bei welchem man nochmals das schöne Bergpanorama geniessen kann.

     

 

Weiter geht’s nun immer der Grete entlang. Der Singletrail wird nun für ein kurzes Stück technisch anspruchsvoller und steiler bis dieser in eine Schotterstrasse übergeht.

 

   

  

Der Schotterstrasse folgt man nun abwärts bis zum Wegpunkt „034 links“ (Wanderwegschild ->Kaiserstuhl). Der kommende Bergweg hat es nun in sich. Auf einem sehr schmalen Singletrail welcher immer wieder gespickt mit netten Wurzeln ist travesiert man nun einen Steilhang. Hier ist Vorsicht geboten, denn ein Sturz auf die falsche Seite würde einem hier die Natur nicht verzeihen. Der Hang fällt wirklich sehr steil ab (Auf den Fotos ist die Steilheit leider nicht getreu wiedergegeben). Ab und zu hat es auf der Abhangseite einen notdürftigen Stacheldrahtzaun welcher jedoch auch nur ein Alibidasein fristet.

   

 

Nach der Hangtraverse erreicht man eine weitere Alp bei der man nun wieder auf einen Schotterweg einbiegt. Diesem Schotterweg folgt man nun weiter in Richtung Giswil.

 

Beim Wegpunkt 038 hat man nun zwei Optionen. Bei der ersten (A) fährt man den Forstweg weiter bis ins Tal und man biegt dann bei Wegpunkt 040A rechts in die Hauptstrasse ein welcher einem wieder zurück auf den Anfangsteil zum Bahnhof führt.

 

Variante 2 ist nur für technische gute Fahrer zu empfehlen, welche steile Waldabfahrten auf engen Trail mögen und auch nicht abgetan sind das letzte Stück sein Bike nach unten zu schieben. Beim letzten nicht so langen Teil ist nur sehr wenig fahrbar. Erschwert wird der Abstieg zurzeit noch durch zahlreiche entwurzelte Riesenbäume welcher sich quer über den Bergweg gelegt haben. Dieser Weg ist auch nur bei Trockenheit zu empfehlen, da sehr Abschüssiges Gelände und mit den Bikeschuhen schon bei Trockenheit nicht übermässig Grip. Die ersten zwei drittel dieses Bergwegs entschädigen einem für das letzte etwas mühsame Wegstück. Beim Wegpunkt 041 sucht man sich am besten selbst den besten Weg über die Wiese hinunter zur Strasse. Die ganze Wiese ist eingezäunt.

 

 

Die kommende Strasse mündet nun wieder in den neuen Veloweg (Giswil-Lungern) ein auf welchem man schon beim Anfang der Tour gefahren ist. Nun fährt man das letzte Stück denselben Weg zurück bis zum Bahnhofsparkplatz in Giswil, wo die wunderschöne Tour ihr Ende hat.

 

 

Anforderung:

Technik:                    Anspruchsvoll
Ausdauer:                 Anspruchsvoll mit steilen Aufstiegen
Länge:                       ca. 30km
Höhenmeter:             ca. 1470
Besonderes:             Schlussvariante A sollte nur bei trockenen Verhältnissen
                                  gefahren
werden.

HIER FINDET IHR DAS GPS-FILE ZUM NACHFAHREN: Dundelegg-File.gpx

Sport Tracks Trainingsprogramm

Posted by darkthrone on 13 September, 2007 21:41

Heute bin ich zufällig auf das Trainings-Protokollprogramm „Sports Tracks“ gestossen, welches als Gratisdownload bei http://www.zonefivesoftware.com/SportTracks/ erhältlich ist. Die Printscreens haben bei mir die Neugier auf mehr geweckt, sodass ich mir das Programm auf meinen Laptop installierte.

   

 

   

Weitere ausführliche Informationen findet ihr bei Spoony's Bike Blog unter der Adresse: http://blog.spoony.ch/2007/09/10/sporttracks-20-beta/

Nun bin ich auch mit GPS ausgerüstet !

Posted by darkthrone on 05 September, 2007 17:49

Nach langen hin und her überlegen, habe ich mir nun auch ein GPS Gerät für das Biken und das Wandern zugelegt.

Ich habe mich für das ganz neue eTrex Vista HCx welches schon mit der neuen besseren Empfangstechnik ausgerüstet ist entschieden. Auch die Grösse des Gerätes war ausschlaggebend, da ich ja nicht irgend so einen Knochen an meinen Lenker schrauben möchte. Die Swisstopo Software war auch im Paket dabei.

 Bildlink von www.garmin.ch 

 

Gestern (Geocache) und heute (Wanderung auf die Fürenalp) habe ich schon etwas das Gerät ausgetestet und muss sagen: "Das ist schon ne gute Sache so ein GPS".Den Geocache in meiner Umgebung habe ich gleich auf anhin finden können. Für die Wanderung von heute habe ich mir die Strecke mithilfe von Tracks mit der Swisstopo Karte zusammengestellt und auf das Gerät übertragen. Anfangs hatte es etwas Schwierigkeiten mit dem Sattelitenempfang und so hatte ich zu beginn der Wanderung nur eine Positions-Genauigkeit von + 15m (Positionspunkt war immer neben der eigentlichen Strecke) jedoch gegen wurde die Genauigkeit immer besser und somit hatte ich dann doch noch eine Genauigkeit von + 2 Metern.Eventuell ist die Positionierung auch noch eine Einstellsache am Gerät, habe ich aber noch nicht herausgefunden. Die ganze GPS Sache ist doch etwas schwieriger wie ich mir das zu Beginn vorgestellt habe, da man so viele Sache einstellen kann und auch die Erfassung der eigenen Routen brauch ich noch etwas Übung.

Ich muss sagen, dass ganze macht schon erheblich Spass :-)

 

Ghost AMR Midseason

Posted by darkthrone on 26 August, 2007 19:59

 Am letzten Freitag habe ich mir ein neues Bike gegönnt. Mein Bikeladen hatte mir ein super Angebot gemacht, welches ich einfach nicht abschlagen konnte. Als ich dann noch im Shop vorbei ging um  zu schauen ob’s auch mit der Grösse des Rahmens hinhaut, habe ich mich gleich in mein Geistlein verliebt und konnte einfach nicht anders wie es mit nach Hause zu nehmen. Für mein „altes“ Price All-Mountain habe ich schon fast zu 100% einen interessierten Abnehmer und falls es doch nicht klappen sollte, was ich natürlich nicht hoffe, bin ich zuversichtlich, dass mein Price-Racebikes, welches ich im letzten Mai 06 gekauft habe, einen Abnehmer finden wird. 

So nun zu meinem neuen Bike J 

Also es ist ein Ghost AMR Midseason welches jetzt in limitierter Anzahl auf Ende Saison produziert wurde und auch schon die neue XT Gruppe 2008 ausgeliefert wird. Im letzten Mountain-Bike Magazin 08/07 wurde es mit einem hervorragend gekürt obwohl man ja auf diese Tests nicht allzu viel geben sollte (Fotos folgen am Ende dieses Eintrages).

Hier mal ein paar technische Daten zu meinem Ghost: 

 

Modell: AMR Midseason
Rahmen: 7005 T6 OTP Active SCL
Gabel: Rock Shox Revelation 426 U-Turn  mit Fernbedienung
Federweg vorne: 100 – 130 mm
Federelement: X-Fusion O2 PVA, GCS
Federweg hinten: 130 mm
Schaltwerk: Shimano Deore XT 2008
Umwerfer: Shimano Deore XT 2008
Schalthebel: Shimano Deore XT 2008
Bremshebel: Magura Marta
Bremsen: Magura Marta, 180mm
Vorbau: Ritchey Comp
Lenker: Ritchey Riser Comp OS
Steuersatz: Ritchey
Sattelstütze: Ritchey Comp V2
Sattel: GHOST VL 1133G
Kurbelsatz: Shimano Octalink FCM 540
Kassette: Shimano Deore
Innenlager: Shimano Octalink
Felgen: Mavic XM 317 Disc
Naben: Shimano Deore XT
Speichen: DT Swiss 1.8 / black
Reifen: Schwalbe Nobby Nic 2.25 Evolution
Rahmenhöhen: 44, 48, 52, 56
Farben: black & white
Gewicht: 13 kg
Pedal: Clickpedale Deore XT 

Das ganze wurde zum Preis von CHF 3480.00 angeboten, was ich wirklich ein sehr fairer Preis für voll XT 2008 Ausstattung mit Shadow Schaltwerk, Magura Marta Bremsen, RS Revelation ….. finde. Das Gute daran war, dass ich noch 10% Rabatt bekam, da der Shopinhaber das Bike genau 1x ausgefahren hat.

Nun mal was zur neuen 2008er XT Gruppe von Shimano. Ich kann euch sagen es ist einfach nur der Hit. Kein Vergleich zur 2007 (hat meine Freundin an Ihrem Ghost). Das Schalten fühlt sich an wie eine XTR Gruppe, richtig knackig, präzise und die verwendeten Materialien sehen hochwertig verarbeitet aus. Ein besonderes Highlight ist natürlich das Shadow Schaltwerk, welches ähnlich wie bei SRAM flacher ist, sodass die Kettenstrebe weiter heraussteht wie das Schaltwerk. Die Rate, das Schaltwerk kaputt zu machen auf einem Trail.

Die Rock Shox Revelation U-Turn mit Fernbedienung und Motion Control ist natürlich auch ne ganz  feine Sache. Die Gabel spricht super schön an, und das blockieren fällt dank der Fernsteuerung am Lenker super leicht aus. Was mir auch besonders gefällt ist das Motion Control System, bei welchem man mit Hilfe eines Floodgate Ventil die Auslösehärte beim Lock-Out einstellen kann und so harte Schläge abgefedert werden.

Beim X-Fusion Plattformdämpfer war ich zuerst etwas skeptisch, da ich ja an meinem alten Bike ein DT Swiss Dämpfer hatte und der super seine Arbeit verrichtete. Der X-Fusion 02 PVA erhielt speziell von Ghost ein eigenes Setup. Laut den Tests sollen die heutigen X-Fusion Dämpfer ja sehr gut sein. Gespannt fuhr ich heute meinen Haustrail und muss sagen, der Dämpfer ist 1A. In der „offenen“ Position spricht er super sensibel auf jedes noch so kleine Steinchen an und harmoniert sehr gut mit der RS Gabel. Auch wenn man auf Beton fährt und der Dämpfer in der offenen Position stehen hat tritt fast gar kein Wippen auf was scheinbar auch mit dem Hinterbau des AMR zu tun haben könnte. Die anderen zwei Stufen „mittel“ und „hart“ verrichten ihren Dienst auch perfekt. Auf der harten Stufen gibt es nicht einmal ein Wippen im Wiegetritt, doch sobald ein etwas härterer Schlag von unten kommt, öffnet sich das System. Ich fahre jetzt auf der Strasse und bergauf wenn der Boden fest ist mit der harten Stufe, auf Schotter mit der mittleren und bei Wurzeltrail und Downhills lass ich es in der offenen Position krachen. 

Ich war immer etwas skeptisch gegenüber Plattformsystemen, da ja auch das Ansprechverhalten etwas schlechter sein solle wie bei den normalen Lock-Out Systemen, doch nun muss ich sagen, vor allem auch gerade mit meinem Dämpfer, dem ist nicht so. Plattform ist Top!

Die Magura Marta Bremsen gefallen mir persönlich auch Super. Das Design der Scheiben ist filigran und hebt sich etwas von den anderen Rotoren ab. Der Druckpunkt und die Dosierbarkeit ist perfekt. Die Bremse sieht sehr edel aus auch von der Verarbeitung her. Und zu guter letzt hat sie natürlich in Sachen Gewicht auch die besten Karten in der Hand.

An meinem „alten“ Bike hatte ich immer die Schwalbe Fat Albert montiert und war sehr zufrieden, da ich noch nie einen Reifenschaden hatte. Am Ghost sind jetzt Nobby’s verbaut in der breite 2.25 welche natürlich optisch zu den Fat Alberts etwas schmäler ausfallen und auch keine Snake Skin mehr besitzen. Vom Abrollwiederstand her rollen die Nobby einiges leichter wie der Dicke Albert. Grippmässig konnte ich heute auf meiner Tour auch keinen Unterschied feststellen. Also bis dahin auch ein toller Reifen, fast noch etwas besser wie der Albert, da er etwas leichter rollt. Skeptisch bin ich noch etwas mit der Pannensicherheit der Nobby, da es bei mir in den Bergen doch immer wieder einige ruppige Trails mit scharfen Felsbrocken hat. Mal schauen wie viel die Nobbys einstecken können.

Für mich persönlich passt das Ghost AMR Midseason wie ne Faust aufs Auge, hätte nichts was mich stört, oder was ich durch etwas anderes ersetzen müsste. Ich bin einfach nur super happy und freue mich schon auf die kommenden Touren welche wir gemeinsam unternehmen werden.

Melchsee Frutt-Jochpass

Posted by darkthrone on 05 August, 2007 17:46

 

Heute startete ich meine Tour wiederum vor der Haustür um 7:00 Uhr morgens. Es war noch recht kalt so früh am morgen, aber lieber etwas kälter als viel zu warm.

 

Ich fuhr von Sachseln auf das Flüeli Ranft und von dort über die alte Melchtalstrasse bis zum Dorf Melchtal. Vom Melchtal ging es weiter in Richtung Stockalp. Nach 50 Minuten pedalieren und knapp 600 Höhenmeter war nun die Temperatur ideal.

 

Punkt 8:00 Uhr fuhr ich die Melchsee Frutt Strasse hoch (Gerade Stunden: Fahrten nach oben; Ungerade Stunden: Fahrten nach unten.) Nun lagen also weitere 950 Höhenmeter bis zur Frutt vor mir. Zu meinem erstaunen stellte ich fest, dass viele andere Biker auch so früh an einem Sonntagmorgen  ihren Uphill in Angriff nahmen.

 

Einige Kilometer und Haarnadelkurven später erreichte ich die Bergstation der Gondelbahn auf der Frutt.

  

Nun stand erst mal eine kleine Rast auf dem Programm, denn nach 1600 Höhenmetern spürte ich schon etwas meine Beine.

 

Danach ging es weiter am Frutt See entlang zum Tannsee bis zur Tannalp.

   

 

Ab Tannalp nahm ich den Bergwanderweg zur Engstlegenalp. Der erste Teil ist fahrbar jedoch muss (sollte) ein Teil, ca. 800m das Bike geschoben werden, wegen akuter Absturzgefahr und aus Rücksichtnahme gegenüber den vielen Rotsocken.

   

   

 

Nun erreichte ich die Engstegen Alp, weiter ging es am Engstlegensee entlang wieder etwas hinauf bis zur Gondelstation der Sesselbahn Engstlegen-Jochpass. Bei der Station konnte ich auch sogleich einen ersten Augenschein nehmen von der neu extra für Biker gebauten Abfahrtsstrecke inkl. Wandererverbot J Von hier an könnte man den Downhill 2800m und 230 Höhenmeter hinauffahren jedoch ist dieser sehr steil und mit feinem Schotter belegt. Ich entschloss mich den Sessellift zu nehmen, wollte ja auch nicht mein Bike unbedingt die halbe Strecke hinaufschieben müssen und zudem kam mir die Bahn eigentlich gerade gelegen (Faultier). Ab zur Kasse, Billet gelöst auf den Sessel gesessen Bügel geschlossen und der freundliche Sesselwart hob mir mein Bike auf den Bügel und so konnte ich es bis nach oben ohne Probleme halten. Während der Auffahrt konnte ich immer wieder die Bikestrecke begutachten und meine Vorfreude auf die Abfahrt nahm stetig zu.

   

 

Endlich oben angekommen, habe ich mir gleich mein Bike geschnappt und bin zum Startpunkt der Strecke gefahren.

 

Mhh sieht ja eigentlich ganz nett und nicht all zu schwer aus der Trail, dachte ich. Ich stellte meinen Sattel runter, schwang mich aufs Bike und ratterte die erste gerade in etwas schnellerem Tempo runter bis zur ersten Kurve. Ich bremste die Kurve an und oh oh oh, was ist das, Bremskraft lässt zu wünschen übrig, Rad blockierte die kurve kam näher und näher und mein Bike wollte einfach nicht an Fahrt verlieren. SCh…. dachte ich und zwei Sekunden später schlug es mich aus dieser verflixten Kurve gleich in eine tiefe Furche runter. Das Rad blieb stecken und ich flog geradeaus über den Lenker ins Grass. Mit einer mehr oder weniger eleganten Abrolle fing ich meinen Sturz auf. Bei mir war noch alles dran, schmerzen hatte ich auch keine und mein Bike war auch heil geblieben. Glück gehabt.

 

Nun fuhr ich den letzten Teil etwas vorsichtiger runter, denn der verflixte feine und doch reichliche Kiesel hatte seine Tücken, vor allem beim anbremsen und in den engeren Kurven.

   

   

   

 

Unten angekommen ging es nun wieder den gleichen Weg retour zur Frutt. Auf halbem Weg zur Frutt auf einem verblockten Trail  blieb mein Rad wieder in einer verflixten Mulde stecken und ich durfte nochmals einen Flug über den Lenker geniessen. Auch da ist mir zum Glück nichts passiert, dank dem Rasen. Heute war einfach nicht mein Tag, gleich zwei Stürze, dass kann ja nicht das gelbe vom Ei sein.

 

Nach der Bergstation Frutt fuhr ich ein paar 100m die Bergstrasse runter und bog dann in den „Alten Fruttweg“ (Bergwanderweg) ein. Was für eine Traumabfahrt 900 Höhenmeter Singletrail, Millionen von Stufen und Absätzen, verbockte Stellen, was will ein Bikerherz mehr. Ich fuhr und fuhr und fuhr und die Abfahrt wollte einfach kein Ende nehmen. Das ganze dauerte sicher etwa 30-40 Minuten. Unten angekommen brannten meine Beine von der Abfahrt, denn sitzen liess dieser herrliche Downhill nicht zu.

   

   

   

 

Nun ging es weiter auf der asphaltierten Strasse abwärts zurück nach Flüeli Ranft und Sachseln.

 

Diese Tour war einfach der haaaammmmmmmeeeeeerrrrrr.

 

Das nächste Mal fahr ich die Tour von Engelberg aus. Mit der Bahn hoch zum Jochpass und dann wieder die spezielle Downhillstrecke ein paar Mal (mit 4 Seen Kombibillet) und dann nochmals der genial Fruttweg runter. Hoffentlich ohne Stürze.

Tourenanforderung: 

Kondition: Anspruchsvoll
Höhenmeter: knapp 2000
Technik: Anspruchsvoll  
Länge: 60 Kilometer

Bikepartner für gemeinsame Touren gesucht!

Posted by darkthrone on 09 Juli, 2007 22:56

Ich bin immer noch auf der Suche nach jemanden aus der Region
Obwalden/Nidwalden/Luzern mit dem man ab und zu eine gemütliche
Biketour unternehmen könnte. Zu zweit macht das Biken einfach noch mehr Spass wie alleine. 

Meine Tourenansprüche seht ihr ja aus meinen Tourenbeschrieben,
möchte keinen Rennen fahren,sondern auch mal Zeit haben um die 
Eindrücke der jeweiligen Tour zu geniessen und natürlich Fotos
für meine Berichte zu machen.

Würde mich über die einte oder andere Antwort freuen, schreibt mir doch einfach ein Mail auf price.manitou@gmail.com

 

Eglo Bike Challange 2007 (Gemmipass)

Posted by darkthrone on 09 Juli, 2007 09:29

Letzten Samstag war wieder der Start der Eglo Bike Challange. Eine firmainterne Biketour der Eglo AG, die jedes Jahr von H. Bulk organisiert wird und bei der ich auch immer teilnehmen durfte. Dieses Jahr stand die Tour eher unter der Rubrik Freeriding, denn wir überwanden die diversen Höhenmeter  mit der Bahn und Gondel und konnten uns voll dem Downhill widmen.

 

Dieses Jahr ging’s früh aus den Federn. Treffpunkt war dieses mal um 07.15 beim Bahnhof in Frutigen.

      

 

Wir nahmen den Zug und fuhren von Frutigen (BE) nach Goppenstein (VS). Angekommen in Goppenstein fuhren wir erst rasant ein Stück auf der Strasse Richtung Gampel, bevor wir nach einem langen Tunnel rechts abbogen und den Wanderweg nach Gampel einschlugen. Ein schöner und zum Teil auch ausgesetzter Singletrail führte uns hinunter nach Gampel. In Gampel angekommen schlugen wir den Weg am Ufer der Rhone ein und fuhren nach Leuk.

   

   

 

In Leuk gab es die erste Verschnaufpause; Wir verluden unsere Bikes in das Postauto und fuhren nach Leukerbad.

 

Ab Leuckerbad folgte ein kurzer Aufstieg zur Talstation der Gemmihornbahn wo wir unsere Bikes in die Gondel verluden und auf den Gemmipass fuhren. Während der Gondelfahrt begutachteten wir den einzigartigen, sehr schmalen und ausgesetzten Wanderweg an der senkrechten Felsflanke, welcher über diverse Treppen und Spitzekehren ins Tal  vom Gemmipass nach Leukerbad führt und von dem wir schon einige spektakuläre Fotos gesehen hatten. Wir kamen alle zum Entschluss, dass der Weg fahrbar ist, wenn auch nur mit sehr viel Vorsicht. Grobe Fehler in der Felsflacke, wären hier fatal!

   

 

Endlich…. wir sind auf 2350 MüM! Nun folgten wir dem Wanderweg entlang dem Daubensee. Der Weg war knifflig, denn er wurde erst kürzlich mit neuem losen Schotter aufgefüllt und somit war volle Konzentration gefordert, vor allem in den rutschigen Kurven.

     

     

 

Wir fuhren bis nach Schwarenbach wo wir unsere Mittagspause im Bergrestaurant mit faszinierender Hochalpinen Kulisse bei einem Bier und sehr feinen Schwarenbachmakaronen genossen.

 

 

Frisch gestärkt folgten wir dem zunächst noch geraden, bald aber schmalen und steilen  Wanderweg nach Kandersteg. Die Abfahrt war steil und auf losem Schotter. Rasant war die ganze Gruppe unterwegs und die volle Konzentration, vor allem in den vielen engen Spitzkehren war gefordert. Es gab auch immer wieder einige Bange Momente, in denen die Bikes der Teilnehmer am äussersten Limit bewegt wurden und so die Kurven nur noch mit Mühe gefahren werden konnten. Das Adrenalin wurde bei der rasanten Abfahrt durch den ganzen Körper gepumpt und wir hatten alle ein erfülltes Lächeln auf den Lippen als wir im Tal ankamen.

   

   

  

    

    

  

In Kandersteg genossen wir eine Merinque und einen Kaffee. Nach dem Dessert folgten die letzten 10KM Abfahrt, mehrheitlich auf Schotter, zurück nach Frutigen.

 

Die Tour war dieses Jahr wieder einmal klasse wenn auch körperlich nicht anstrengend. Das Wetter, die Landschaft und der Fun war wie letztes Jahr einfach wieder Traumhaft.

 

Für diese Tour möchte ich nochmals H. Bulk meinen Dank aussprechen für die tolle Planung und den erneut gelungen Event.

Alter Melchtalweg

Posted by darkthrone on 01 Juli, 2007 13:31

Heute war mal nicht das Kleine Melchtal an der Reihe, sondern „nur“ das Melchtal.

 

Meine kleine aber feine Tour startete wieder von Sachseln in Richtung Flüeli-Ranft. Von Flüeli nahm ich den Veloweg in das Melchtal hinein, welcher auf einer selten befahrenen kleinen Strasse im Schatten der Bäume verlief. Am Ende dieser Strasse passierte ich eine Holzbrücke, welche mich von der linken Talseite über die Melchaa auf die grosse „Melchsee-Frutt“ Strasse führte. Ich folgte dieser Strasse nur ein kleines Stück und bog gleich beim nächsten Wanderwegzeichen auf den Wanderweg ein, welcher am Fluss entlang führte. Dieser Weg wurde später zu einem Vitaparcour mit herrlichen kleinen Singletrails. Am Ende des Vitaparcours bei einem kleinen Stauwehr überquerte ich wiederum den Fluss und folgte von nun an dem alten Melchtalweg welcher in einer angenehmen Steigung bis auf ca. 900 MüM den Talhang hinauf folgte. Auf dieser Höhe angekommen verlief der Weg mit einigen Auf- und Ab über unzählige Wurzeln, Steine und Singletrails immer etwa auf der gleichen Höhe retour Richtung Flüeli und wieder retour nach Sachseln.

   

   

   

   

   

   

 

 Tourenanforderung:   Länge: 22.4 Km.
Höhenmeter: 625
Höchster Punkt: um 900 MüM
Technik: Leicht (eine bis zwei kurze Passagen sind mit sehr vielen Wurzeln durchsetzt)
Kondition: leicht

Touren Kartenmaterial: Obwalder Wanderkarte; Melchtalkarte 1:25000

Klein Melchtal-Dundelegg

Posted by darkthrone on 21 Juni, 2007 22:09

Da ich mich letzten Sonntag sehr fit fühlte, startete ich den Versuch und legte mir zwei Touren zusammen.

Der Start war in meinem Wohnort Sachseln. Ich fuhr die ersten 6 Kilometer der Älggitrophy in Richtung Kleines Melchtal. Auf halber Strecke zur Älggi bog ich nun links zur Rinderalp ab und dann immer weiter auf einem Beton-/Kiesweg ins Kleine Melchtal hinein,

    

   

bis dieser die Talseite mithilfe einer Brücke wechselte. Auf der anderen Seite nahm ich nun die Alpstrasse welche von Kaiserstuhl Richtung Klein Melchtal führt zurück bis an den Taleingang. Der Weg verlief ziemlich eben und war auch Teils betoniert, teils kiesig.

   

 

Bei der Brunnenmad 1180 MüM verliess ich die Alpstrasse und nahm nun den Wanderweg in Richtung Lungern. Dieser Höhenweg traversierte zuerst die Flanke des Rudenzerbergs bis dieser dann in einer steilen und rasanten Schotterabfahrt nach Lungern zum Bahnhof endete.

   

 

 In Lungern angekommen, hatte ich die ersten 1000 Höhenmeter meiner Tour hinter mich gebracht. Nun standen nochmals 1000 Höhenmeter vor mir bis ich den höchsten Punkt erreichte. Ich fuhr also vom Bahnhof Lungern den Talboden hinüber zur Talstation der Lungern-Schönbühl Bahn. Hier hätte ich die Gelegenheit packen können mit der Gondel 750 Höhenmeter zu sparen. Dies stand jedoch für mich nicht zur Debatte. 

So nahm ich also den Alpweg zur Alp Dundel in Angriff. Der Aufstieg war hart, das Gefälle unterschritt die Grenze von 14% Steigung nicht mehr. Netterweise ist die Strasse bis oben betoniert was natürlich einiges an Kräften spart. Schwitzend und keuchend, ackerte ich mich Meter für Meter nach oben. Endlich angekommen auf der Alp, gönnte ich mir zwischen dutzenden von neugierigen Kühen eine kurze Pause und einen Powerriegel. Die Luft roch nicht gerade nach Rosen, daher ging es bald weiter auf dem Bike die letzten 250 Höhenmeter auf Schotter bis auf die Dundelegg.

   

     

      

Auf der Dundelegg angekommen hiess es jetzt das Bike die letzten 50 Höhenmeter über eine steile Kuhweide zu schultern.

  

Oben angekommen folgte ich nun dem Grat auf dem Bergwanderweg Richtung Sädel. Der "Weg" war sehr holperig zu fahren da es eigentlich nur eine erneute Kuhweide war. Bei Sädel bog ich in den Bergweg Richtung untere Fluonalp ein, zuerst wieder über eine Kuhweide und danach auf einer Schotterstrasse bis zur Alp. Weiter der Alpstrasse folgend bis zum Wanderwegabzweiger „Aeschligrat“ auf welchen ich nun einbog. Der erste Teil des Wanderwegs verlief wiederum auf einem Kiesweg bis dieser zu einem Bergwanderweg mutierte. Nun hiess es erneut das Bike zu Schultern und durch einen Urwald von Gebüsch und Gestrüpp wieder etwa 50 Höhenmeter zu vernichten. Am Äschligrat angekommen, freute ich mich nun auf den rasanten Schotterdownhill zurück nach Lungern.

   

    

  Von Lungern fuhr ich am Lungernsee entlang Richtung Kaiserstuhl und von dort den Bergweg hinunter nach Giswil. Irgendwie war ich doch noch nicht ganz auf der Schnauze und so umrundete ich auch noch den Sarnersee bevor ich wieder nach Sachseln zurück kam.  

Tourenanforderung:  

Länge: 64 Km.
Höhenmeter: 2300
Höchster Punkt: 1690 MüM
Technik: Leicht-Mittel
Kondition: Schwer
Touren Kartenmaterial: Obwalder Wanderkarte; Ob-/Nidwaldern Singletrailmap

 

 

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